Berylls Strategy Advisors – Modern Premium Automotive Consulting

BERYLLS STATEMENTS

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Hier finden Sie die jüngsten Aussagen unserer Partner und Experten zu aktuellen technischen, wirtschaftlichen und politischen Themen, die die automobile Welt bewegen.
OKTOBER

REGULIERUNG CO2-AUSSTOSS.

Dr. Jan Burgard, geschäftsführender Partner Berylls Strategy Advisors: „Es spricht einiges dafür, dass die von den EU-Umweltministern angekündigten CO2-Grenzwerte einen schnellen Abgesang des Verbrennungsmotors einläuten. Die Elektroautos sollen es nun richten und die Reduktion der Emissionen um 35 % möglich machen. Schließlich emittieren E-Fahrzeuge beim Fahren kein Kohlendioxid, das ist jedenfalls eine weit verbreitete Meinung. Dennoch versprechen sie unter CO2-Gesichtspunkten keine Verbesserung der Situation.
Schließlich basieren unser Energiemix und damit der Strom für die E-Autos weiterhin stark auf fossilen Kraftstoffen. Dem Klima ist es aber egal, ob Kohlendioxid aus dem Auspuff stammt oder beim Verbrennen von Braunkohle für die Stromerzeugung oder die energieintensive Akku-Produktion frei wird. Ich vermisse eine technologieoffene Diskussion der Möglichkeiten, die auch das Potenzial des aktuell verteufelten Dieselmotors einbezieht. Wir werden ihn brauchen, um die Klimaziele der EU zu erreichen.“

UBER MIT STARKEM WACHSTUM, ABER TROTZ POSITIVER TENDENZ IM OPERATIVEN ERGEBNIS NOCH NICHT ÜBER DEN BERG.

Dr. Matthias Kempf, Partner bei Berylls Strategy Advisors: „Uber schreibt nach wie vor hohe Verluste, doch zeigt sich, dass diese trotz eines immer noch extremen Umsatzwachstums schrumpfen. Uber will im zweiten Halbjahr 2019 an die Börse, daher wird großes Augenmerk darauf gelegt, in den nächsten zwei bis drei Quartalen eine schwarze Null oder sogar einen operativen Gewinn auszuweisen. Uber verlangsamt in diesem Zuge sein Wachstum etwas, nimmt den Chauffeuren jedoch einen größeren Anteil der Fahrgastentgelte ab und kapitalisiert auf diesem Weg seine Marktmacht.
Uber besetzt mit den Invests in die komplementären Mobilitätsfelder Leihzweiräder und Lieferdienste sowie den Fokus auf das autonome Fahren die richtigen beziehungsweise zwingend erforderlichen Felder wobei ich den Hype um Flugtaxis für überzogen halte. Der große Gegenspieler DiDi in China verfährt nach dem gleichen Muster. Für Europa sehe ich einen Showdown der beiden Giganten.“

VERKAUFS- UND ZULASSUNGSBESCHRÄNKUNGEN VON FAHRZEUGEN MIT VERBRENNUNGSMOTOR.

Andreas Radics, geschäftsführender Partner Berylls Strategy Advisors: „Würden bereits heute die weltweit angekündigten Verkaufsverbote oder Restriktionen für den Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gelten, wären 50 Prozent vom aktuellen globalen Absatzvolumen betroffen.
Um sich auf diesen markanten Absatzeinbruch einzustellen, müssen alle Fahrzeughersteller mit Hochdruck an einem intelligenten Antriebsmix arbeiten.“
SEPTEMBER

DIGITALISIERUNGSKNOW-HOW VON AUTOMOBILZULIEFERERN.

Peter Eltze, Experte für digitale Unternehmens-Transformation bei Berylls Strategy Advisors: „Eine wirtschaftliche Förderung ist gut und richtig, kann aber lediglich ein Anstoß für die digitale Transformation sein. Denn das Geld muss in den Unternehmen auf fruchtbaren Boden fallen, der ist bei vielen Zulieferern aber nicht vorhanden. Erfolg verspricht die Förderung nämlich erst dann, wenn die Zulieferer eine Balance finden, wie sie bestehende Geschäftsfelder optimieren und gleichzeitig neue Geschäftsideen entwickeln.
Vielfach müssen sie dazu zunächst ein passendes strategisches Konzept entwickeln. Wie schwierig dies für viele Unternehmen ist, zeigt die Berylls Kulturstudie. Denn sie belegt, dass viele Zulieferer aktuell gar nicht die organisatorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine digitale Transformation besitzen. Die Förderung sollte daher auch dazu dienen, fehlende Jobprofile, wie beispielsweise das des Data-Analysten, aufzubauen.“

BERYLLS ANALYSE: CCS-LADESTANDARD LIEGT IN DER WESTLICHEN WELT VORN.

Andreas Radics, geschäftsführender Partner Berylls Strategy Advisors: „Erneut scheint den europäischen OEMs und Zulieferern aus Asien Ungemach zu drohen. Im aktuellen Fall ist die Charging Interface Initiative (CharIN) betroffen, in der sich nahezu alle deutschen Autohersteller, flankiert von europäischen Unternehmen der Automobil- und Energiebranche organisiert haben. Ihr Ziel ist es, einen weltweit einheitlichen Schnellladestandard für E-Autos auf Basis des CCS-Steckers und der dazugehörigen Ladeprotokolle zu schaffen.
Bislang mit einigem Erfolg, denn in Europa und den USA sind die CCS-Lader heute marktbeherrschend. Der neue Plug & Charge-Dienst bei CCS soll ab dem kommenden Frühjahr für noch mehr Akzeptanz sorgen und will das umständliche hantieren mit verschiedenen Ladekarten überflüssig. China und Japan, derzeit mit unterschiedlichen Ladesystemen (GB/T und CHAdeMO) am Markt, gehen dennoch eigene Wege und beabsichtigen nun ihre Entwicklungs-Bemühungen um einen Schnellladestandard für E-Autos zu synchronisieren.
DIALOG

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